Iyengar Yoga

Iyengar Yoga stützt sich auf die Methode, die B.K.S. Iyengar, der 2014 im Alter von 96 verstorben ist, begründet hat. Er war Schüler des berühmten T. Krishnamacharya und einer der ersten Yogalehrer in Indien, der auch Frauen unterrichtet hat. Als einer der wichtigsten Yogis der Gegenwart ist er massgeblich daran beteiligt, dass Yoga für die westliche Welt zugänglich wurde. Er war der Lehrer des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin, der ihn in den 50er Jahren nach Europa einlud – auch in die Schweiz . Indem er so westliche Menschen im Yoga zu unterrichten begann, entwickelte er die Verwendung von Hilfsmitteln, die die Methode unter anderem kennzeichnet. Zentral in der Praxis ist das Üben der klassischen Asanas und Pranayamas, ähnlich wie im „klassischen“ Yoga oder Hatha Yoga. Bezeichnend für Iyengar Yoga ist dabei eine genaue anatomische und innere Ausrichtung in den Yoga Asanas. Das Erlernen und Erspüren dieser Ausrichtung in immer komplexeren Asanas ist ein Prozess der Körper, Geist und Atem schult und zurückführt in das reine Sein.

Dr. Geeta Iyengar, die Tochter von B.K.S. Iyengar unterrichtet und leitet das Ramamani Institut in Pune, zusammen mit ihrem Bruder Prashant Iyengar. Erfahrene Yogaübende und Lehrer aus der ganzen Welt reisen nach Pune um sich weiterzubilden und sich vertieft der Yogapraxis zu widmen. Sowohl B.K.S. Iyengar als auch Dr. Geeta Iyengar reisten immer wieder in alle Kontinte dieser Erde um tausende von Yogaschülern an ihrem wertvollen Unterricht teilhaben zu lassen.

Jeder Mensch kann Iyengar Yoga üben. Man braucht dazu weder beweglich, kräftig noch jung zu sein. Alles was es braucht sind Freude an Körperarbeit und die Offenheit sich mit sich auseinanderzusetzten.